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Perspektiven


Wie verbessert didaktische Reduktion den Lernerfolg in der Berufsbildung?
Didaktische Reduktion kann wesentlich dazu beitragen, ob Lernen wirksam wird oder ob Inhalte trotz grossem Aufwand ihre Wirkung verlieren. Gerade in der Berufsbildung zeigt sich immer wieder: Mehr Inhalt bedeutet nicht automatisch mehr Lernerfolg. Viele verbinden Qualität mit Umfang. Mehr Seiten, mehr Theorie, mehr Fachbegriffe. In der Praxis erhöht diese Überladung jedoch häufig das Risiko, dass Lernende den Überblick verlieren, wichtige Zusammenhänge nicht mehr erkennen und
Remo Zürcher
5 Min. Lesezeit


Wie verändert Künstliche Intelligenz Lehrstellenbewerbungen wirklich?
Künstliche Intelligenz ist im Bewerbungsprozess längst angekommen. Auch bei Lehrstellenbewerbungen. Immer mehr angehende Lernende nutzen KI, um Bewerbungen zu schreiben oder zu optimieren. Die Qualität der Texte steigt dadurch sichtbar. Gleichzeitig stellt sich eine neue Frage: Was sagen diese Bewerbungen tatsächlich noch aus? Eine aktuelle Studie der AMOSA zeigt, dass rund 65 Prozent der Stellensuchenden bereits KI in der Jobsuche einsetzen, während erst etwa 13 Prozent der
Remo Zürcher
3 Min. Lesezeit


Was bedeutet Sinn in der Arbeit für Lernende und warum reicht Status allein nicht mehr aus?
Sinn in der Arbeit gewinnt für Lernende zunehmend an Bedeutung. Während früher Status, Lohn oder Position im Zentrum standen, verschiebt sich der Fokus. Viele junge Menschen fragen heute nicht mehr nur, was sie verdienen, sondern wofür sie arbeiten und welchen Beitrag sie leisten. Diese Veränderung ist im Ausbildungsalltag deutlich spürbar. Lernende wollen verstehen, warum ihre Arbeit relevant ist, wo sie wirkt und welchen Platz sie im Gesamtbild einnimmt. Für Berufsbildende
Remo Zürcher
5 Min. Lesezeit


Wie gestalten Berufsbildende eine Fehlerkultur in der Ausbildung, die Lernen fördert und gleichzeitig Qualität sichert?
Eine konstruktive Fehlerkultur in der Ausbildung bedeutet, Fehler nicht einfach zu vermeiden oder zu akzeptieren, sondern sie richtig einzuordnen. Genau darin liegt der Unterschied: Sie werden Teil des Lernprozesses, ohne dass die Qualität im Betrieb darunter leidet. Im Ausbildungsalltag entsteht dabei ein Spannungsfeld, das viele kennen. Lernende sollen selbstständig arbeiten und gleichzeitig möglichst fehlerfrei handeln. Dieser Anspruch ist nachvollziehbar, führt in der Pra
Remo Zürcher
4 Min. Lesezeit


Die Rolle der Berufsbildenden: Balance zwischen Produktivität und Ausbildung
Die betriebliche Berufsbildung gilt als eine der grossen Stärken des Schweizer Bildungssystems. Sie verbindet praktisches Arbeiten mit systematischem Lernen und ermöglicht jungen Menschen einen direkten Einstieg in die Arbeitswelt. Weniger sichtbar ist jedoch ein zentraler Erfolgsfaktor dieses Modells: die Rolle der Berufsbildenden im Betrieb. Berufsbildende begleiten Lernende im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Sie vermitteln nicht nur fachliche Fähigkeiten, sonde
Remo Zürcher
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Lebenslanges Lernen: Warum Motivation wichtiger ist als Lernangebote
Lebenslanges Lernen gilt heute als eine wichtige Voraussetzung für berufliche Entwicklung, langfristige Beschäftigungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Noch nie war der Zugang zu Wissen so einfach wie heute. Digitale Lernplattformen, Podcasts, Fachliteratur, Onlinekurse oder kurze Videoformate ermöglichen Lernen jederzeit und praktisch überall. Dennoch zeigt sich in der Praxis ein paradoxes Bild. Obwohl die Möglichkeiten stetig wachsen, bleibt ein grosser Teil dieses
Remo Zürcher
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Warum wird jede junge Generation kritisiert und was steckt wirklich hinter dieser Kritik?
Die Aussage «Die Jugend ist faul» gehört zu den erstaunlich langlebigen Narrativen unserer Gesellschaft. In regelmässigen Abständen taucht sie in neuen Varianten auf. Mal geht es um fehlenden Respekt, mal um mangelnde Leistungsbereitschaft oder um angeblich sinkende Belastbarkeit. Aktuell richtet sich ein Teil dieser Kritik gegen die sogenannte Generation Z. Einzelne Unternehmen diskutieren öffentlich darüber, Bewerbungen jüngerer Jahrgänge gar nicht mehr zu berücksichtigen.
Remo Zürcher
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Nachhaltigkeit in der Berufslehre: Wie Basic Green Skills im Arbeitsalltag wirken
Nachhaltigkeit wird häufig mit grossen Projekten, technischen Innovationen oder strategischen Unternehmensentscheidungen verbunden. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass ein grosser Teil nachhaltigen Handelns im Alltag entsteht. Gerade im beruflichen Umfeld können viele kleine Entscheidungen einen Unterschied machen. Auch in der Berufslehre lässt sich Nachhaltigkeit oft einfacher umsetzen, als zunächst angenommen wird. Viele sogenannte Basic Green Skills bestehen aus alltägli
Remo Zürcher
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Durchlässigkeit im Schweizer Bildungssystem: Warum viele Wege zum Ziel führen
Die Bildungslandschaft der Schweiz lässt sich gut mit einem grossen Wandergebiet vergleichen. Es gibt zahlreiche Wege, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und verschiedene Gipfel. Manche Routen sind direkt, andere verlaufen über mehrere Etappen. Und wie beim Wandern gilt auch hier: Der Weg prägt genauso wie das Ziel. Nicht jeder Abschnitt lässt sich mühelos bewältigen. Manchmal führt der Pfad durch Nebel oder über steiniges Gelände. Gerade solche Abschnitte sind jedoch oft b
Remo Zürcher
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Keine Antwort auf Lehrstellenbewerbungen? Warum Rückmeldungen im Bewerbungsprozess wichtig sind
Der erste Kontakt zwischen einem Unternehmen und einer jungen Person entsteht häufig über eine Lehrstellenbewerbung. Für viele Jugendliche ist dieser Schritt mehr als eine formale Anfrage. Er markiert den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Eine Bewerbung steht oft für Mut, Engagement und die Hoffnung auf eine berufliche Perspektive. In der Praxis zeigt sich jedoch gelegentlich ein anderes Bild. Jugendliche berichten von langen Wartezeiten, fehlenden Rückmeldungen ode
Remo Zürcher
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Berufslehre: Ein starker Start ins Berufsleben
Die Frage nach dem richtigen Bildungsweg beschäftigt viele Jugendliche, Eltern und Fachpersonen. In öffentlichen Diskussionen wird dabei häufig der akademische Weg stark betont. Ein Studium gilt oft als besonders erstrebenswert, während die berufliche Grundbildung teilweise unterschätzt wird. Ein genauer Blick auf die Realität der Arbeitswelt zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Gerade die Berufslehre bietet jungen Menschen einen besonders wirkungsvollen Einstieg ins Beru
Remo Zürcher
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Generation Z in der Ausbildung und Arbeitswelt: Zwischen Vorurteilen und neuen Erwartungen
«Die wollen doch nur chillen und Sinn finden.» Solche Aussagen hört man immer wieder, wenn über die Generation Z gesprochen wird. Sie wirken zugespitzt und prägen häufig öffentliche Diskussionen über junge Menschen. Hinter solchen Zuschreibungen steckt jedoch meist der Versuch, Veränderungen in der Arbeitswelt mit einfachen Erklärungen zu deuten. Wenn Erwartungen an Arbeit, Lernen oder Karriere sich verändern, entsteht schnell der Eindruck, eine neue Generation unterscheide s
Remo Zürcher
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Zukunftskompetenzen in der Berufsbildung: Warum Lernende heute mehr als Fachwissen brauchen
Wir bilden Fachkräfte für Berufe aus, die sich laufend verändern oder vielleicht eines Tages sogar verschwinden werden. Dieser Gedanke wirkt zunächst widersprüchlich. Gleichzeitig beschreibt er eine Realität der modernen Arbeitswelt. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle verändern Tätigkeiten schneller als je zuvor. Arbeitsprozesse entwickeln sich weiter, neue Technologien entstehen und Anforderungen verschieben sich. Die zentrale
Remo Zürcher
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Die Geschichte der Schweizer Berufsbildung: Wie das heutige Ausbildungssystem entstand
Eine Werkstatt im Mittelalter. Funken sprühen vom Amboss, Holzspäne liegen auf dem Boden und neben dem Meister steht ein junger Lehrling. Er beobachtet aufmerksam, probiert aus, macht Fehler und lernt Schritt für Schritt durch praktische Erfahrung. Diese Szene wirkt auf den ersten Blick weit entfernt von der heutigen Arbeitswelt. Dennoch liegt genau hier der Ursprung eines Ausbildungssystems, das bis heute prägt, wie junge Menschen in der Schweiz einen Beruf erlernen. Schon d
Remo Zürcher
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Berufsbildende in der Schweizer Berufsbildung: Rolle, Verantwortung und Qualitätsfaktoren
Die Schweizer Berufsbildung gilt international als Referenzmodell. Ihr Erfolg wird häufig mit dem dualen System, der engen Verbindung zur Wirtschaft und der hohen Praxisorientierung erklärt. Weniger sichtbar ist jedoch ein zentraler Faktor: die Qualität der Lernbegleitung im Betrieb. Eine einfache Beobachtung verdeutlicht diese Ausgangslage. Ein Einführungskurs von wenigen Tagen genügt, um formell als berufsbildende Person tätig zu sein. Im Vergleich zur mehrjährigen Ausbildu
Remo Zürcher
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